Robert Feldhoff


© Erik Schrader

»Schreibmaschinen wollen bewegt werden«


Robert Feldhoff, geboren 1962 in Schorndorf, erinnert sich gerne an den Moment, als er PERRY RHODAN für sich entdeckte: »Als Elfjähriger las ich stramm Karl May, bis ich auf Vaters Nachttischschrank diese unglaublichen Titelbilder bemerkte. Irgendwann habe ich dann angefangen, die Romane zu ›entwenden‹.«

Feldhoffs Begeisterung lässt auch als Erwachsener nicht nach. Aber dabei bleibt es nicht. Den Entschluss, selbst zu schreiben, fasst er am Schreibtisch, während des Studiums der Wirtschaftswissenschaften: »Weihnachten 1983 bekam ich eine ausrangierte Schreibmaschine geschenkt, die schließlich bewegt werden wollte; und zwar durch Science-Fiction-Kurzgeschichten.«

Das Studium gerät schnell zur Nebensache, und im Frühjahr 1987 erscheint sein erster PERRY RHODAN-Roman. In den folgenden Jahren avanciert er zu einem der Lieblings-Schriftsteller der Leserschaft. Seit Band 2000 ist Robert Feldhoff der Exposé-Autor der Serie, der die Handlungsvorgaben erstellt, nach denen die einzelnen Hefte der Serie geschrieben werden. Er ist es, der für den roten Faden und die großen Zusammenhänge sorgt – möglicherweise ein Erfolgsgeheimnis von PERRY RHODAN.

In der Heftromanserie PERRY RHODAN-Action beschränkt sich Robert Feldhoff wieder auf das wesentliche: Mit »Trafalgars Killer« steuert der »Expokrat« der Hauptserie den ersten Roman zur neuen Serie bei.

Für Robert Feldhoff ist jeder Roman eine Herausforderung: »Manche Autoren empfinden Schreiben als die reinste Freude. Ich quäle mich für das Ergebnis. Selbst wenn das Manuskript längst fertig wäre, fummle ich noch an den Sätzen herum und bastle so lange, bis sie Qualität haben.«

Robert Feldhoff über die neue Heftromanserie: »PR-Action wird immer noch PERRY RHODAN sein, das ist das Allerwichtigste dabei! Wer Angst hat, die neue Serie könnte aus wildem Herumgespringe und sinnlosen Feuergefechten bestehen, der mag beruhigt sein: Nee - so sieht's nicht aus! Wir machen keinen Thrash. Klar habe ich eine Action-Szene zum Auftakt und auch zum Ende, auch dazwischen knallt es teilweise ordentlich. Das Heft wird schon ein rasantes Ding. Aber ›Trafalgars Killer‹ könnte auch in der Hauptserie als Band erscheinen, das wäre kein Problem.«

Das komplette Interview gibt es hier zum Nachlesen.
Perry Action