Alexander Huiskes


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»Vom Lektor zum Rechercheur«


Mit der Heftromanserie PERRY RHODAN-Action betritt Alexander Huiskes Neuland: Als sogenannter Daten-Rechercheur lieferte er alle Hintergrundinformationen, die die Autoren in ihren Roman umzusetzen und zu beachten haben. Manchmal kann er dabei auf bereits existierende Daten zurückgreifen, oft ist Recherche jedoch nicht genug.

Seit Ende 2003 überarbeitet Alexander Huiskes als freier Mitarbeiter die Erstauflage der PERRY RHODAN-Romane sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Darüber hinaus veröffentlicht Huiskes, hauptberuflich Gymnasiallehrer in Wiesbaden, die Rollenspiel-Abenteuer zur größten Science-Fiction-Serie der Welt.

Der PERRY RHODAN-Serie ist der 1968 in Hessen geborene Alexander A. Huiskes seit seiner Jugend verbunden. Während der Schulzeit gehören die »Silberbände« zu seiner Lieblingslektüre, und der Sprung zur Heftserie lässt nicht lange auf sich warten. Daneben interessiert er sich schon früh für die Welt der Rollenspiele. Beides bleiben Themen, die ihn bis heute beschäftigen.

Huiskes studierte nach dem Abitur Deutsch, Geschichte, Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften. Seit 1998 unterrichtet er im Hauptberuf an einem Gymnasium in Wiesbaden. Daneben profiliert er sich als Übersetzer und Lektor; auch als Autor tritt er in Erscheinung: »Anfangs war es Entspannung, dann machte es süchtig«, gesteht Huiskes heute humorvoll.

Als Journalist schreibt er für die Fachzeitschriften »Kartefakt«, »Gildenbrief« und »Nautilus«; in seinen Beiträgen beschäftigt er sich mit fantastischer Literatur und Romanwelten. Als Autor von Rollenspielen verfasst er Quellenbücher und Abenteuer für das Spielsystem »Midgard«. Zu seinen literarischen Publikationen zählen mehrere Kurzgeschichten in Anthologien sowie drei unterschiedliche Romane zu den bekannten Fantasy-Rollenspielen »Das Schwarze Auge« und »Midgard«.

Zu seiner neuen Aufgabe bei PERRY RHODAN-Action und der Serie an sich äußert sich Alexander Huiskes wie folgt: »Als mir Klaus Frick zum ersten Mal von der Idee einer ›Action‹-Serie erzählte, war ich nicht begeistert. Für mich war PERRY RHODAN immer Spannung, Raumfahrt, Abenteuer und kosmische Rätsel. Dann aber machten wir uns ernsthaft Gedanken darüber, was sich hinter ›Action‹ verbergen sollte, und ich entwickelte immer mehr Enthusiasmus. Nicht nur der Reiz, sich wieder auf Aspekte und Orte zu besinnen, die PERRY RHODAN groß gemacht haben, sondern zugleich gestaltend mitzuwirken, Leerstellen zu füllen und neue Völker, Kulturen und Gegenden der Milchstraße zu entdecken - das alles ist faszinierend, spannend und bietet jede Menge Raum für ›Action‹ im besten Wortsinn.«

Er freut sich auf die zwölf Bände: »Erkunden und erleben - und gemeinsam mit Christian Montillon eine abgeschlossene Handlung an einem bestimmten Ort zu entwickeln, die von Persönlichkeiten und Geheimnissen zu gleichen Teilen getragen wird und bei der der Leser wirklich von Roman zu Roman eine Entwicklung sieht, war (und ist) ein großes, spannendes Abenteuer. Eines, das meine Hochachtung vor all jenen nur noch wachsen lässt, die über so viele Jahre ähnliches getan haben. Und jetzt freue ich mich einfach auf die Geschichten, die daraus erwachsen.« Perry Action