»Robert ist Robert, ich bin ich.«
Christian Montillon über seine Arbeit an der neuen Serie PR-Action – der komplette SOL-Werkstattbericht.
Prolog: Gedankenabschweifungen
Es ist der 8. Februar 2008 … ein schönes Datum, wenn man es in Zahlen schreibt, fast symmetrisch, sozusagen: 0-8-0-2-2-0-0-8.
Dieser Tag hat für mich etwas Besonderes: alle zwölf Exposés zur PERRY RHODAN-Action-Serie sind fertig, die letzten beiden gingen heute in ihrer Endversion an den Verlag. Uff. Mein Kopf schwirrt noch von den ganzen Begriffen und Charakteren.
Alles in allem hat es einen Riesenspaß gemacht und es lief auch gut, von kleinen Schwierigkeiten abgesehen, über die weiter unten noch zu berichten sein wird. Ein kleiner Lapsus, zugegeben recht peinlich, gleich vorweg: im 12er-Expo habe ich doch tatsächlich den Hyperraum mit dem Linearraum verwechselt. Ui, ui, Herr Montillon! Liegt vielleicht daran, dass ich mein zweites Frühstück noch nicht konsumiert habe, und dass es jetzt dafür schon zu spät ist. Muss wohl ausfallen heute.
Aber zunächst für alle, die es noch nicht wissen, die nüchternen Fakten!
Umtriebig, wie wir PERRY RHODAN-Macher so sind, gibt es auch 2008 wieder ein neues Projekt.
(»Ein Projekt?! In Zahlen: 1?«, werden jetzt einige Redaktionsmitglieder seufzen und sich gegenseitig auf die vielen anderen Projekte hinweisen, die 2008 anstehen. Sagen wir also: ein (1) Projekt, das sich mit »neue Heftromanserie« beschreiben lässt ...)
Und zwar einen 12-teiligen Ableger der Rhodan-Serie.
Ein Novum.
Diesmal kein ATLAN, sondern »echter« PERRY RHODAN.
Zwölf Heftromane, ab dem 04.04.2008 … also ziemlich genau ab dem Tag, an dem diese SOL-Nummer erscheint. Fantastisch, oder? Als wäre dieser Termin extra für diesen Artikel gewählt worden. Ich vermute allerdings, dass andere Gründe ausschlaggebend waren. Ach was, ich weiß es.
Wahrscheinlich ist Band 1, »Trafalgars Killer«, von niemand Geringerem als
Robert Feldhoff 
verfasst, bereits im Handel erhältlich.
Damit sind wir gleich an einem ulkigen Punkt angelangt: das war schon ein wenig … hm, nennen wir es
ungewöhnlich, als ich ein Exposé für Robert Feldhoff schrieb. Wo das doch normalerweise, in einer geordneten Welt, umgekehrt zu sein hat.
Aber man sieht: Alles ist möglich.
Aber beginnen wir doch ganz vorne. Ein einfaches Prinzip, das mir als Autor doch bekannt sein müsste. Gut! Los geht's!
1. In ferner Vergangenheit: Der Anruf
Leider verschwimmen die Anfänge bereits im Nebel der Geschichte, weil der KNF-ANRUF in eine Zeit fiel, in der ich tausend andere Dinge zu tun hatte. 999 davon hingen damit zusammen, dass ich gerade ein neues Haus baute. Jedenfalls hatte ich Klaus Frick am anderen Ende der Leitung.
Es war nicht irgendein Anruf, bei dem mein neuestes Manuskript zerpflückt wurde, nein, es war der ANRUF, in Versalien, was dem schlichten Gespräch eine geheimnisvolle Aura verlieh. Nur wusste ich das noch nicht. Es ging mir also im Grunde genommen so, wie Perry Rhodan, der Mondra Diamond gegenübertritt, ohne zu wissen, dass sie inzwischen zu MONDRADIAMOND geworden ist.
(Oh, habe ich jetzt den Clou von Band 2500 verraten? Oder ist das Spinnerei? Ich würde mal auf Letzteres tippen. Grins.)
Ich weiß also wirklich nicht mehr, wann genau jenes mörderische Telefonat stattgefunden hat – nur eins weiß ich noch: Klaus sprach tatsächlich über den Roman, den ich gerade schrieb und beantwortete mir eine Frage, die ich dazu hatte … und er erwähnte ganz nebenbei, dass es noch etwas anderes zu besprechen gäbe. Es sei eine Ablegerserie mit dem ominösen Arbeitstitel PERRY RHODAN-Action geplant. Ein Zwölfteiler. Und er hätte gerne mich als Exposéautor.
Mich?, dachte ich wohl und fragte mich wahrscheinlich, ob dies ein Scherz sei, der darin gipfelte, dass ich rausgeschmissen werden würde, weil ich dank des oben erwähnten Hausbaus meinen Abgabetermin überzogen hatte. Ebenso wahrscheinlich ließ ich mir nichts anmerken (cool bleiben ist alles) und sagte so was wie: »Klingt interessant.«
Klaus besaß dann noch die Freundlichkeit, mir zu sagen, dass es einige grundlegende Vorideen in einer Datei gäbe und dass er mir diese Datei demnächst mal schicken würde … wenn ich mit meinem Roman fertig wäre. Schließlich solle mich die Lektüre ja nicht ablenken.
Ha! Abgelenkt war ich sowieso, und gespannt wie ein Dimesexta-Triebwerk kurz vor der Aktivierung. Aber es half alles nichts – erst musste der Roman fertig geschrieben werden. Außerdem gab es von höchster Stelle noch kein grünes Licht für die Veröffentlichung der Action-Serie. Also: abwarten.
2. In nicht ganz so ferner Vergangenheit: Das Abwarten
Was soll ich sagen?
Dieses Kapitel mit Inhalt zu füllen, ist doch langweilig. Also lieber gleich zum nächsten. In einem Exposé würde ich eine solch dämliche Vorgabe nun wirklich nicht bringen. Tsss!
3. Das Jahr 2007 n. Chr.: Das Treffen
Irgendwann war es dann soweit: die Verantwortlichen der inzwischen genehmigten Serie trafen sich persönlich, um alles im Vorfeld Nötige zu besprechen. Da mein Wohnort für alle recht zentral liegt (und wir im Fall von PR-Action das Glück haben, ohnehin recht nah zusammenzuwohnen), wählte ich als stimmungsvolle Kulisse eine alte Burgruine samt Burgschwimmbad im Nachbardorf.
Nur war es für das Schwimmbad leider zu kalt. Dafür gibt's in der (ausgebauten) Ruine ein hübsches Restaurant.
Ich war pünktlich vor Ort, hab's allerdings ja auch nur fünf Kilometer weit, wenn überhaupt. Als nächstes trudelte
Alex Huiskes 
ein, seines Zeichens Außenlektor für PERRY RHODAN, die Mutterserie, und inzwischen Datenrechercheur für PRA.
Alex war bestens vorbereitet und präsentierte mir gleich eine Mappe mit einem Wust von Informationen und Ideen. Ich hingegen,
räusper, hatte immerhin schon die oben genannte Datei gelesen. Auch nicht schlecht, gell?
Auf die beiden anderen warteten wir allerdings vergeblich: Klaus N. Frick und der ominöse neue Praktikant der Redaktion, Benjamin Golling, fehlten. Warum wohl? Verfahren in der Weite zwischen meinem Heimatdorf, das leicht zu finden ist, und jener versteckten Burgruine?
(Meine Wegbeschreibung stelle man sich etwa so vor: »Du fährst auf der winzig-winzigen Straße ungefähr so einen Kilometer weit, oder auch zwei Kilometer, dann kommt rechts so ein Sträßchen, so ein winziges Ding, das man kaum sieht, und wenn du da reinfährst, siehst du vielleicht die Gärtnerei, vor der es dann links den Berg hochgeht auf dem Weg, auf dem das Auto geradeso draufpasst, wenn du Glück hast …« Für Wegbeschreibungen eines Herrn Montillon ist es darüber hinaus nicht gerade hilfreich, dass ich im Auto (nur wenn es ums Autofahren geht, seltsamerweise) eine ausgeprägte Rechts-Links-Schwäche habe, also schon mal die Richtungen verwechsle.)
Die Antwort war eine ganz andere. Das Handy bimmelte (dass es dort oben im Nichts Empfang gab, war reines Glück!), und Benjamin war am anderen Ende. »Wir sind unterwegs, stecken aber wegen einer Fliegerbombe auf der Autobahn fest.«
Eine geradezu lächerliche Ausrede. Fliegerbombe! An dem Tag, an dem wir eine Action-Serie besprechen wollten.
Aber: es stimmte. Es war tatsächlich so. Wink des Schicksals? Zufall? Manipulation einer Superintelligenz? Wer weiß.
Die Besprechung jedenfalls lief gut, wir merkten schnell, dass wir in diesem Team gut zusammenarbeiten konnten.
Wir sprachen über Inhalte, Technik, Autoren, Termine …
… und zogen einigermaßen zuversichtlich von dannen.
4. Dezember 2007 n. Chr.: Die Tastatur
Und dann war es soweit – es war angedacht, dass ich im Dezember die Expos liefere, oder zumindest die meisten.
Ich hatte alles Rüstzeug, das ich brauchte.
Aber meine Finger wollten nicht tippen. Vielleicht versagten sie vor der titanischen Aufgabe. Mal eben so einen zwölfteiligen Zyklus zu konzipieren, das ist nicht gerade einfach, zumal wenn es PERRY RHODAN-Exposés sein sollen. Denn die sind immer gut!
Einzige Vorgabe zum äußeren Rahmen: die Dinger sollten »meine« sein, d.h. ich war nicht gezwungen, die Form der Exposés der Hauptserie zu übernehmen. Und sie sollten kürzer sein als das durchschnittliche RHODAN-Exposé.
Okay, kürzer ist gut, dachte ich.
Macht weniger Arbeit.
Ha! Jetzt, da ich auf die zwölf Expos schaue, sind sie doch in etwa genauso lang geworden. Aber sie sehen ganz anders aus. Sind anders aufgebaut. »Spielen« anders mit den
Autoren 
.
Warum? Weil ich denke, ich könnte alles besser machen?
Nein!
Sondern weil ich nicht einen Robert Feldhoff kopieren kann. Oder auch nur will. Denn das macht keinen Sinn. Nicht im Geringsten. Robert ist Robert, ich bin ich. Wenn ich so-tue-als-ob-ich-Robert-bin, dann kann dabei nur Murks rauskommen.
Die Expos müssen also inhaltlich und formal mir entsprechen. Sie sind »Montillon«, sowie Roberts Expos »Feldhoff« sind.
Da denkt wohl jetzt der leidgeplagte Leser dieser Zeilen:
Ist doch klar, was schwafelt der Typ da? Aber so einfach ist das nicht. Denn wie sieht das denn aus, wenn ein kleiner »Neuautor« daherkommt und alles anders macht? Ist das Überheblichkeit? Ein Sakrileg?
Aber ich hab's trotzdem gemacht. Ist das darum besser? Nein. Aber es ist auch nicht schlechter. Es ist einfach so, wie ich bin. Wenn Robert wiederum meinen Stil kopieren würde, ergäbe das auch keinen Sinn und würde keine guten Exposés hervorbringen.
Und darauf kommt es doch an: gute Expos. Gute Storys. Aus denen dann die Autoren gute Romane basteln können.
Hoffentlich zumindest. Ich bin gespannt! Der erste Roman liegt mir vor, auch der dritte – ich will am Wochenende lesen!
Zurück zu den ersten Expos und der neuen Form – Klaus schrieb mir eine begeisterte Mail. Oder … ähm … wie war das?
»Zu unübersichtlich. Zu kleine Type. Kein Durchschuss. Und was sind das für komische Vierecke?«
Ach ja, das hab ich verdrängt. Type und Durchschuss kann man leicht ändern. Aber die Formatierungsprobleme haben uns fast bis zum Schluss begleitet. Aus meinen geliebten Pfeilen (→) wurden immer Kästen (□), wenn Klaus die Datei öffnete. Also schickte ich es dann als .rft statt als .doc, denn das löst viele derartige Probleme. Dann verschwanden aber alle Fußnoten aus dem Expo, aus bis heute ungeklärten Gründen.
(MONDRADIAMOND? Grins.)
Nun kann man die Expos auch ohne Fußnoten verstehen, aber hilfreich sind sie dennoch, und es steckt eine Menge Hirnschmalz in ihnen. Sie erleichtern den Autoren das Schreiben, geben schicke Verknüpfungshinweise und erinnern an bestimmte Zusammenhänge. Würde man all das in den laufenden Text des Expos schreiben, wäre es nur unübersichtlich.
Ein Exposé ging sogar per Rund-Mail an die Autoren, ehe ich zufällig feststellte, dass es auf dem Transport von meinem Computer zur Redaktion sämtliche Fußnoten zerhauen hatte.
Seltsam? … Aber so steht es geschrieben.
Und wer jetzt denkt, solche Äußerlichkeiten spielen doch keine Rolle, der sei hiermit eines Besseren belehrt. Das Äußere trägt in diesem Fall viel zur »Art« der Exposés bei, zum Inhalt – und außerdem geht es dabei nicht nur um Äußerlichkeiten. Ich spreche die Autoren ganz anders an, als das beispielsweise Robert tut. Wieder: nicht besser, nicht schlechter, sondern anders.
Vielleicht nerven meine »Achtung, hier nicht
dasunddas tun, sondern
diesesundjenes«, vielleicht finden einige sie
tatsächlich hilfreich. Ich erfand auch so genannte »Verlaufsblätter«, von denen ich bereits hörte, sie wären das Hilfreichste überhaupt – andere denken vielleicht nur, noch ein Blatt mehr und fluchen in ihren Bart. Wer weiß.
Egal! Weitere Anlaufschwierigkeiten gab es etwa durch die Vielzahl der Datenblätter, die Alex Huiskes beisteuerte … das neigte zur Unübersichtlichkeit. Welcher Autor mag schon neben seinem Expo fünf Datenblätter liegen haben, in denen er rumsuchen muss? Also verpackte der leidgeplagte Alex das in hübsche »Themenpackages«, und schon war auch das geklärt.
Man sieht schon: inhaltlich gab es nahezu keine Probleme. Das lief wie geschmiert, nachdem wir alle eine »Form« gefunden hatten, was viel E-Mails, Mühe und Schweiß kostete.
Apropos Alex: als PERRY RHODAN-Außenlektor ist er normalerweise naturgemäß mein Feind, bin ich doch normalerweise RHODAN-Autor. Und der Autor und der Lektor, das müssen doch Feinde sein, haben sie doch unterschiedliche Interessen. Wie heißt der Spruch des Autors? »Lektoren in die Fresse!« Und der des Lektors: »Autoren in die Fresse!«
Doch Spaß beiseite, Alex und ich kommen auch sonst ganz gut klar, auch wenn wir nach jedem lektorierten Roman zehn E-Mails wechseln, um Details zu klären. Das ist aber gut so, zeigt es doch, dass sich jeder Gedanken macht. Und das läuft generell prima.
Bei PRA arbeiten wir nun auf andere Weise zusammen, und das durchaus effektiv. Wie oft hab ich ihm etwa in folgender Art geschrieben: »Kannst du mir, am besten bis in fünf Minuten, eine Landkarte für XYZ zeichnen?« – »Ich brauche eine Seite zu Goratschin.« – Oder in den Expos steht: »Alex, bitte Datum ergänzen und dabei an die Flugzeit denken.« Denn um solche Details mag ich mich nicht kümmern. Ich bräuchte, um Flugzeiten von Planet X zu Planet Y auszurechnen, wahrscheinlich eine Ewigkeit lang.
Alex hatte stets und prompt reagiert und sich mit ergänzenden Vorschlägen nicht lumpen lassen. Einige hab ich übernommen, andere gnadenlos ignoriert. Ha! Das war die Rache für jede Formulierung, die er in einem meiner RHODAN-Romane verändert hatte. Quatsch! Alex sprudelte vor Phantasie, aber manches ging einfach nicht oder passte nicht in das Konzept, das ich im Kopf hatte. Und obwohl ich manchen Gedanken von ihm ablehnte, war er nie sauer. Zumindest zeigte er es nicht.
5. Januar 2008 n. Chr.: Das Tippen
So ging es am Anfang ein wenig zäh, und als ich das erste Expo endlich fertig hatte, musste Robert Feldhoff aber ran! Er hat seine eigene Expo-Arbeit für PERRY RHODAN sofort unterbrochen, um den Roman zu schreiben. Denn eine gewisse Textmenge wurde schnell benötigt, um die Leseprobe veröffentlichen zu können, die inzwischen schon wieder Geschichte ist.
Bei mir ging es dann Schlag auf Schlag. Expo auf Expo trudelte in der Redaktion ein, wurde von Alex um Datenmaterial ergänzt, ging zurück zu mir, ich bastelte die Endversion zusammen, schickte es wieder an Klaus und der las es erneut, ehe er es an die Autoren rundmailte.
Es lief inhaltlich wie geschmiert, kaum mal mussten wir uns um Handlungen und Charaktere streiten, höchstens Details wurden ab und zu verändert (etwa der peinliche Hyperraum statt des Linearraums …). Ich war begeistert. Es geht also. Und nie saß ich vor dem gefürchteten leeren Blatt, das ich irgendwie füllen musste. Wenn sich etwas verzögerte, dann deshalb, weil ich zwar im Sinn hatte, dass ich das nächste Expo angehen muss … aber mich irgendwie erst gar nicht traute, den Computer anzumachen. Stattdessen durchdachte ich die Story noch mal und noch mal, spielte in meinem Kopf Ping-Pong mit den Charakteren …
… und wenn ich mich dann hinsetzte, dann ging's auch ratzfatz weiter.
Es hat Spaß gemacht – und auch wenn die Autoren der ersten Romane nicht sooo viel Zeit haben/hatten, um ihren Roman zu schreiben, so sind diejenigen der letzten Bände in einer wahren Luxussituation: die Abgabetermine der letzten Romane lassen eine ganze Menge Luft.
Epilog: Sinnieren
Inzwischen sind die Autoren in ganz Deutschland, in der Schweiz und in Amerika an der Arbeit … eine coole Vorstellung.
Und ich muss ran, um meinen ersten Beitrag zur Serie, den zweiten Roman, fertig zu schreiben. Aber morgen, Samstag, 09.02.2008, steht erst mal ein ganz anderes Treffen mit der PERRY RHODAN-Redaktion an, in der es um ein ganz anderes Projekt geht. Auch toll, auch faszinierend, und wer weiß, vielleicht gibt es in der SOL 51 einen Bericht dazu?
Einen herzlichen Dank für die Bereitstellung dieses Interviews an Herrn Bollhöfener, Chefredakteur des SOL-Magazins
.