Drei Demetria-Taschenbücher
Autor:
Klaus N. Frick
Als wir im April 2008 – das ist auch schon wieder fast ein Jahr her! – mit der Vorarbeit zu der neuen Heftromanserie
PERRY RHODAN-Action
begannen, gehörte eine weitere Verwertung der Romane bereits zur
grundsätzlichen Idee: Wir strebten selbstverständlich eine
Taschenbuch-Ausgabe an, und diese ist jetzt schon Wirklichkeit
geworden.
Unsere Partner von
Moewig 
– früher ein Teil des
Pabel-Moewig-Verlages 
, heute das Buch-Imprint der Edel AG – haben die zwölf Heftromane des
Demetria-Zyklus
in drei dickleibigen, schön gestalteten Taschenbüchern auf den Markt
gebracht. Seit März 2009 sind sie lieferbar und sollten in diversen
Buchhandlungen zu sehen sein. Mit Hilfe der ISBN kann sie im Übrigen
jede Buchhandlung bestellen, falls sie vor Ort nicht vorhanden sein
sollten. Wenn nicht, sind die drei Taschenbücher natürlich über
Versender wie Transgalaxis, Amazon.de oder auch den
PERRY RHODAN-Shop 
zu beziehen.
Sowohl wir als auch unsere Buch-Partner von Moewig sehen die drei Taschenbücher als eine gute Ergänzung zu den
Silberbänden; sie spielen im Zeitraum zwischen dem
Posbi- und dem B
lues-Zyklus und passen von daher sehr schön in die frühe Phase des
PERRY RHODAN-Universums.
Dem Silberband-Leser ist diese Handlungszeit bestens vertraut, er kennt
sie aus den ersten zwanzig PERRY RHODAN-Büchern sehr gut.
Immerhin spielt der Demetria-Zyklus im Jahr 2166; das ist nahe an der
»heutigen Zeit« und dürfte damit auch potentielle Neuleser im
Taschenbuch ansprechen. Und natürlich haben wir PERRY RHODAN-Action
bewusst in eine Zeit verlagert, die geradezu nach einer Action-Handlung
verlangt: Wir können Agenteneinsätze und Kolonistenabenteuer erzählen,
wir können Kämpfe zwischen einzelnen Raumschiffen schildern und
benötigen nicht immer gleich riesige Flotten – das ist eine bewusste
Abkehr von den Größenverhältnissen der aktuellen Heftroman-Handlung.
Wer PERRY RHODAN-Action liest oder die Diskussion in den einschlägigen
Foren verfolgt hat, kennt die Handlung in groben Zügen bereits. Für
alle anderen fasse ich sie hier noch mal kurz zusammen: Auf eine
Konferenz auf
Terra, dem Heimatplaneten der Menschheit, wird ein Attentat verübt. Die Spur der Terroristen führt
Perry Rhodan in den
Kugelsternhaufen Demetria, wo er feststellen muss, dass der Planet
Trafalgar
nicht nur eine terranische Kolonie ist, sondern auch Ausgang für die
neuerliche Gefahr. Diese wiederum hat ihre Ursache über 18.000 Jahre in
der Vergangenheit ...
Ich erinnere mich gut an die zwölf Heftromane, weiß noch genau, wie sie
entstanden sind, und wie wir uns von den ersten Ideen über die
Exposé-Besprechungen zu den fertigen Romanen bewegten. Beim
Demetria-Zyklus erlebte
Christian Montillon seinen Einstand als Exposé-Autor; bekannte Autoren wie
Robert Feldhoff,
Hans Kneifel,
H.G. Francis und
Wim Vandemaan gaben den zwölf Romanen eine Struktur, bislang unbekannte Autoren wie
Timothy Stahl aus den USA oder
Marc A. Herren aus der Schweiz ergänzten das Team ebenso wie
Achim Mehnert, der schon öfter Romane für das PERRY RHODAN-Universum verfasst hat.
Und ich bin sicher, dass der Demetria-Zyklus trotz der Kritik, die
manche Leser an manchen Romanen äußerten, unterm Strich eine
erfolgreiche Geschichte war: Wir haben damit die PERRY
RHODAN-Vergangenheit neu beleuchtet und damit einen Blick auf die
frühen Jahre des Solaren Imperiums geworfen. Als Leser lernte man
Figuren wie
Iwan Iwanowitsch Goratschin besser kennen und sah Mutanten wie
Tako Kakuta im Risikoeinsatz – und natürlich war Perry Rhodan als sogenannter Sofortumschalter immer wieder in Aktion zu sehen.
Um aus den zwölf Heftromanen insgesamt drei Taschenbücher zu machen,
mussten wir allerdings noch einmal an die Originaltexte »rangehen«. In
Heftromanen, die regelmäßig erscheinen und an denen die Autoren
parallel arbeiten, schleichen sich stets inhaltliche Fehler und
»Längungen« ein. In feinster Arbeit kümmerte sich
Rainer Nagel
darum, solche Fehler und überflüssige Längen zu streichen. Die vier
Romane, aus denen jedes Taschenbuch besteht, sind weiterhin als solche
kenntlich – es handelt sich hier nicht um eine intensive Bearbeitung,
wie wir sie bei den Silberbänden haben. Ich bin aber sicher, dass die
drei Demetria-Taschenbücher ein ganz neues Leseerlebnis bieten, nicht
nur potenziellen Neulesern, sondern auch jenen, die diese Romane
bereits im Heftromanformat kennen.
Jedes der drei Taschenbücher ist 352 Seiten stark und kostet 7,95 Euro.
Mit ihren jeweiligen ISBN gibt's die Titel – wie schon erwähnt –
überall im Buchhandel. Band eins trägt den Titel »Trafalgars Killer«
(ISBN 978-3-86803-385-4), Band zwei heißt »Regenten der Energie« (ISBN
978-3-86803-386-1), und Band drei wird als »Die Robotgarde« (ISBN
978-3-86803-387-8) ausgeliefert.
Klaus N. Frick